Tipps zu
Reisebuchungen über das Internet

Interessierte Internetnutzer brauchen mittlerweile für die Planung und Buchung einer Urlaubsreise nicht mehr das örtliche Reisebüro aufzusuchen. Bei dem umfangreichen Informations- und Serviceangebot im Internet ist nahezu für jeden etwas dabei. Nicht immer führt diese bequeme Vorgehensweise jedoch zu einem erholsamen Urlaub. Damit Sie nach einer Reisebuchung über das Internet keine unangenehmen Überraschungen erleben, haben wir nachfolgend für Sie einige Tipps zusammengestellt:

  • Planung und Vorbereitung einer Reise:
    Bereits im Stadium der Planung einer Reise kann das Internet eine große Hilfe sein. Sie finden hier die verschiedensten Informationen, die Ihnen die Vorbereitung Ihres Traumurlaubs erleichtern können, so z.B.:
    Beschreibungen von Reisezielen und Sehenswürdigkeiten
    — Gesundheitsfragen (Impfungen)
    — Organisatorische Unterstützung (Reisechecklisten, Routenplanung, örtliche Tourismusbüros)
    — Wetter am Urlaubsort
    — Einreiseformalitäten und Sicherheitsinformationen, z.B. über die jeweiligen Seiten der ausländischen Botschaften bzw. über das Auswärtige Amt (www.auswaertiges-amt.de).
    — Auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes kann außerdem eine Broschüre zur sicheren Reise- und Urlaubsplanung herunter geladen werden.

    Reiseversicherungen (Hinweise dazu, worauf Sie bei einer solchen Versicherung achten sollten, finden Sie z.B. bei Focus)

  • Seriöse Anbieter:
    Auch der schönste Internetauftritt bietet keine Garantie dafür, dass die Reise zu Ihrer vollen Zufriedenheit abläuft. Eine Möglichkeit, sich abzusichern, ist natürlich, große Reiseanbieter mit einem guten Ruf zu bevorzugen. Möchten Sie aber das vielleicht reizvollere Angebot eines weniger bekannten Reiseveranstalters nutzen, so sollten Sie auf bestimmte Indizien achten, die für eine gewisse Seriosität des Anbieters sprechen:

— Der Reiseveranstalter gibt auf der Internetseite (etwa im Impressum) seine vollständige Adresse an. Dies bedeutet eine Adresse mit Straßennamen, nicht etwa nur mit einer Postfachnummer. Zudem sollte der Geschäftsführer des Unternehmens genannt sein. Zu diesen Angaben ist jeder Internetanbieter gesetzlich verpflichtet, so dass das Fehlen dieser Angaben dafür spricht, dass dieser Anbieter es mit den Gesetzen nicht so genau nimmt.

— Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Reiseveranstalters sind leicht zugänglich und transparent angelegt.

— Über die allgemein gehaltenen Beschreibungen der Reise hinaus ist eine persönliche Beratung, z.B. am Telefon, möglich.

— Die Homepage des Reiseveranstalters ist mit einem Gütesiegel gekennzeichnet. Einen Überblick über die in Deutschland empfehlenswerten Gütesiegel bieten die Initiative D21 (http://www.internet-guetesiegel.de/) und die Verbraucher Initiative (www.label-online.de) bzw. der Internetombudsmann (www.ombudsmann.de) auf ihren Internetseiten.

— Das Online-Reisebüro ist Mitglied des Verbands Internet Reisevertrieb VIR (www.v-i-r.de), der im Jahre 2004 von den größten deutschen Online-Reisebüros gegründet wurde und sich den Themen Verbraucherschutz, Datensicherheit und Transparenz im Online-Reisemarkt widmet. Bedingung für die Aufnahme in diesem Verband ist, dass die Reisevermittler das durch den TÜV Süd vergebene Gütesiegel s@fer-shopping erhalten und sich im Rahmen einer 12-Punkte-Garantie für mehr Sicherheit im Netz verpflichtet haben.

— Der Reiseveranstalter ist gegen Konkurs versichert. Hierzu sind in der Europäischen Gemeinschaft zwar alle Pauschalreiseveranstalter gesetzlich verpflichtet, aber noch immer kommen nicht alle ihren gesetzlichen Verpflichtungen nach. Vor einem Vertragsschluss können Sie dies aber online überprüfen (http://www.tip.de/register/rvr.html).

Fehlen ein Impressum oder die Allgemeinen Geschäftsbedingungen auf der Homepage oder ist eine Buchung nur über eine teure Telefonnummer (z.B. 0900- ) möglich, so sollten Sie eher zurückhaltend sein.

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