Scheck

Stand der Informationen: Oktober 2016


Bei der Bezahlung per Scheck sollten Sie sich als Kunde stets dadurch absichern, dass Sie den Scheck mit dem Vermerk „nur zur Verrechnung“ kennzeichnen. Grundsätzlich sollten Sie keine Barschecks mit der Post versenden. Da auch bei der Bezahlung per Scheck Gebühren entstehen können, die teilweise sogar denen einer Auslandsüberweisung entsprechen, sollten Sie sich bei Ihrer Bank vor der Zahlung genau erkundigen, welche Kosten auf Sie zukommen. Wenn Sie einen Missbrauch Ihres Schecks befürchten, können Sie diesen zudem jederzeit und ohne Angabe von Gründen sperren lassen.

In Deutschland ist es schon seit vielen Jahren nicht mehr üblich, Geldbeträge per Scheck zu bezahlen. In anderen EU-Staaten wie Frankreich, ist der Scheck jedoch ein gängiges Zahlungsmittel, zum Beispiel um Mieten und Gehälter zu bezahlen.

Sollte ich meine deutschen Schecks im EU-Ausland einlösen?

Sie haben Schecks von Ihrer deutschen Bank? Wir empfehlen Ihnen nicht, damit im Ausland zu bezahlen. Grund hierfür sind die hohen Gebühren, die ausländische Banken bei der Einlösung in Rechnung stellen.

Wird es Zukunft keine Schecks mehr geben?

Zur Schaffung des SEPA-Raums schufen die Banken die SEPA-Überweisung, das SEPA-Lastschriftverfahren sowie einheitliche technische Standards für die SEPA-Kartenzahlung. Einen SEPA-Scheck gibt es dagegen nicht. Man geht davon aus, dass der Scheck als papierbasiertes Zahlungsmittel nicht zukunftsfähig ist. Zudem gibt es schwerwiegende technische Probleme bei der Einlösung ausländischer Schecks.

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