Kryptowährungen

Stand der Informationen: Oktober 2016


Kryptowährungen sind virtuelle Währungen, welche für den Kauf von Waren oder Dienstleistungen bei Händlern verwendet werden können. Voraussetzung ist, dass der Händler die Währung akzeptiert. Verpflichtet ist er hierzu nicht.

Um Kryptowährungen nutzen zu können (z.B. Bitcoins), muss ein Benutzer eine virtuelle Brieftasche haben, welche durch kryptografische Schlüssel identifiziert wird. Die Kryptowährung erhält man durch Transaktionen, welche einem Scheck ähneln und an alle „Knotenpunkte“ geschickt werden, welche Teil des Kryptowährungs-Netzwerkes sind. Bei diesen Knotenpunkten gibt es die sogenannten „Miners“ (mining = dt. „schürfen“) welche die Transaktionen erhalten, die Gültigkeit überprüfen und diese in der Block Chain, der öffentlichen Datenbank aller bisher aufgetretenen Transaktionen, verzeichnen. Transaktionen über Kryptowährungen können nicht widerrufen werden.

Angesichts der Tatsache, dass der Markt der virtuellen Währungen ständig im Wandel ist, ist es nicht ungewöhnlich, dass man auf Kryptowährungen stößt, welche illegale Geldanlagen sind. Meist handelt es sich um sog. Pyramiden- oder Schneeballsysteme. Als Pyramiden- oder Schneeballsysteme werden Geschäftsmodelle bezeichnet, die zum Funktionieren eine ständig wachsende Anzahl von Teilnehmern benötigen. Gewinne für Teilnehmer entstehen ausschließlich dadurch, dass neue Teilnehmer in das System einsteigen und Geld investieren, ohne jegliche Dienstleistung oder ein Produkt als Gegenleistung zu erhalten.