Virtuelle Konten (z.B. PayPal)

Stand der Informationen: September 2018


Es ist möglich, Online-Käufe mit Hilfe von virtuellen Konten zu bezahlen. Über einen Link gelangen Sie dabei von der Seite des Verkäufers direkt auf die Seite des Anbieters.

Hier müssen Sie sich mit Ihren Log-in Daten identifizieren und können dann die Zahlung in Auftrag geben. Abgewickelt werden diese Dienste entweder durch eine direkte Zahlung oder über ein vorher eingezahltes Guthaben.

Achten Sie jedoch stets darauf, dass es sich bei der vermeintlichen Webseite des Zahlungsunternehmens tatsächlich um den realen Anbieter handelt.

Der Vorteil dieser Konten liegt darin, dass zwischen dem Käufer und dem Verkäufer aus Sicherheitsgründen keine Konto- oder Kreditkarteninformationen ausgetauscht werden. Hierdurch soll ein Missbrauch dieser Daten durch den Zahlungsempfänger vermieden werden. Darüber hinaus sind diese Verfahren recht schnell. Der Verkäufer erhält direkt im Anschluss an die Bezahlung eine Benachrichtigung, dass der gezahlte Betrag seinem Konto gutgeschrieben wird.

Da der Anbieter des virtuellen Kontos die Zahlung selbst jedoch nicht garantiert, sollten Sie wie bei einem normalen Konto auf jeden Fall darauf achten, dass Ihr Konto ausreichend gedeckt ist. Wenn dies nicht der Fall ist, können hohe (Inkasso-) Kosten auf Sie zukommen.

Das Konto selbst ist meist kostenlos, allerdings fallen für bestimmte Dienste wie dem Empfang von Zahlungen Entgelte an. Gleiches gilt bei Überweisungen ins Ausland oder in Fremdwährungen! Ein Blick in die Preisliste des Anbieters schützt vor bösen Überraschungen.