Button-Lösung

Im Internet gibt es eine Unmenge von Gratisdiensten und kostenlosen Informationen – ganz gleichgültig, ob Sie auf die Schnelle ein Kochrezept aus dem Netz ziehen, sich online die Routenbeschreibung für den kurz bevorstehenden Termin besorgen oder gebührenfrei eine SMS verschicken.

In der Vergangenheit gab es viele Anbieter, die unter dem Deckmantel eines solchen kostenlosen Angebots und unter entsprechender Gestaltung der Website und der AGB, versucht haben, Verbrauchern kostenpflichtige Verträge unterzuschieben. Im Anschluss stellte sich für die Betroffenen immer die Frage, ob sie tatsächlich zahlen müssen, obwohl der Preishinweis kaum erkennbar auf der Website oder den AGB versteckt war.

Die Anzahl der so Geschädigten wurde so groß, dass der Gesetzgeber eingeschritten ist. Mit der Einführung der sog. „Button-Lösung“ zum 01.08.2012 hat sich das Problem der Abofallen über Nacht stark abgeschwächt (§ 312j BGB). Die Buttonlösung schreibt vor, dass ein Online-Vertragsschluss nur dann wirksam ist, wenn der Bestell-Button eindeutig beschriftet und der Kaufpreis klar erkennbar ist. Eindeutige Bezeichnungen des Buttons sind etwa „kostenpflichtig bestellen“ oder „zahlungspflichtig kaufen“. Fehlt es daran, kommt kein Vertrag zustande und es besteht damit auch keine Pflicht zur Zahlung. Die Button-Lösung gilt aufgrund der Europäischen Verbraucherrechterichtlinie 2011/83/EU in ganz Europa. 

Nachfolgend alles Wichtige und Wissenswerte zur Button-Lösung: