Vergabe der .de-Domains

Wie wird in Deutschland eine Domain vergeben?

Stand der Informationen : Januar 2017

Die Vergabe einer Internetadresse mit der Top-Level-Domain „.de“ wird seit 1996 von der DENIC eG, dem Interessenverband zum Betrieb eines „Deutschen Network Information Centers“, als zentraler Registrierungsstelle überwacht.

Die Registrierung der Domains erfolgt jedoch meist über Zwischenhändler, den sogenannten Registraren und nur sehr selten über die DENIC direkt. Die DENIC hat genaue Bestimmungen zur Beschaffenheit eines Domainnamens erlassen, die auf der Internetseite der DENIC abrufbar sind („Domainrichtlinien“).

Zu beachten ist unter anderem:

  • Der Domainname soll aus mindestens drei und maximal 63 Buchstaben bestehen.
  • Bei Zahlen- und Buchstabenkombinationen ist darauf zu achten, dass der Domainname mindestens einen Buchstaben enthalten muss.
  • Der Domainname darf weder mit einem Bindestrich beginnen noch enden oder aber an der dritten oder vierten Stelle Bindestriche enthalten.

Vergeben werden die Domains nach dem Prinzip „first come, first served“, d.h. die Eintragung erfolgt in der Reihenfolge der Anträge.

Vorsicht: Nach den vergaberechtlichen Bestimmungen der DENIC trägt allein der Kunde die Verantwortung für namens- und markenrechtliche Folgen aus der Registrierung des Domain-Namens.

Der Kunde muss gegenüber der DENIC versichern, dass er die Einhaltung kennzeichenrechtlicher Vorgaben geprüft hat und Rechte Dritter nicht verletzt werden. Auch wenn Sie eine freie Domain gefunden haben, riskieren Sie bei Nichtbeachtung also, dass Unterlassungs- und Schadenersatzansprüche nötigenfalls gerichtlich gegen Sie geltend gemacht werden. Mehr dazu unter Wie kann bei Rechtsverletzungen durch Domains vorgegangen werden? 

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