So erkennen und vermeiden Verbraucher Online-Abo-Fallen

Meist werden Sie mit interessanten Angeboten, wie den unten genannten Beispielen geködert. Auf den ersten Blick ist alles kostenlos und unverbindlich – zumindest fehlt ein klarer Kostenhinweis. Und obwohl Sie sich – oft mit voller Postadresse – anmelden müssen, müssen Sie keine Angaben zu einer von Ihnen gewünschten Zahlungsweise machen.

Tatsächlich werden Sie jedoch schon kurz danach mit Zahlungsforderungen konfrontiert.

Stand der Informationen : Juli 2019

Vorsicht Abofalle: Darauf müssen Verbraucher achten!


Bevor Sie auf einer Internetseite Ihre Kontaktdaten eingeben, überprüfen Sie unbedingt gründlich, ob sich nicht doch irgendwo ein Kostenhinweis versteckt, in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen, unter dem Anmeldebutton, inmitten oder am Ende eines kleingedruckten Textes. Scrollen Sie immer bis ans Ende einer Internetseite!

Weitere typische Köder sind:

Das „Gratisgeschenk“

Es wird der Eindruck erweckt, es gäbe ein Geschenk oder eine bestimmte Gratis-Leistung. So sollen Verbraucher gratis Warenproben erhalten, wenn sie sich registrieren.

Der kostenlose „Online-Test“

Sie können angeblich kostenlos einen Psycho- oder Intelligenztest machen, doch wenn Sie die Maske ausfüllen und absenden, erklären Sie auf diesem Weg unbemerkt Ihr Einverständnis für ein kostenpflichtiges Angebot.

Das Gewinnspiel

Sie glauben, an einem kostenlosen Gewinnspiel teilzunehmen, tatsächlich ist dies aber an ein Abonnement gekoppelt oder es werden doch „Gebühren“ für die Teilnahme erhoben.

Die Testphase

Ihnen wird die Möglichkeit angeboten, einen Dienst zunächst kostenfrei zu testen.

Wenn Sie dann Ihre Daten übermitteln, melden Sie sich für ein Abonnement an, das automatisch kostenpflichtig wird, wenn Sie sich nicht bis zu einem bestimmten Zeitpunkt (z. B. bis Mitternacht desselben Tages) wieder abmelden.

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