Das Bestimmungslandsprinzip

Das Bestimmungslandprinzip führt dazu, dass die Zulässigkeit von Werbemaßnahmen grundsätzlich anhand des Rechtes des Marktortes zu ermitteln ist. Zunächst muss also festgestellt werden, an welche Adressaten sich die Werbung richten soll. Die Zulässigkeit der Werbung bemisst sich dann nach dem nationalen Recht der Zielgruppe.
Dies ist aber nicht immer leicht zu ermitteln, insbesondere angesichts der Möglichkeit, eine Website von überall auf der Welt aus aufzurufen. Um zu ermitteln, welche Länder mit der Werbung erreicht werden sollen, müssen Hinweise wie die Sprache, das vorgegebene Zahlungsmittel oder eventuelle Verkaufs- und Lieferbeschränkungen für einzelne Länder herangezogen werden.

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