Abo-Fallen erkennen und vermeiden

Vorsicht: Einige unseriöse Anbieter halten sich nicht an die Vorgaben für Abonnements.

Stand der Informationen : September 2018

Statt der eindeutigen Angabe, dass es sich um ein kostenpflichtiges Angebot handelt, enthält der Bestellbutton oftmals Beschriftungen wie „Anmelden“, „registrieren“ oder „weiter“. Die Überraschung ist dann umso größer, wenn Verbraucher im Folgenden eine Rechnung des Anbieters erhalten, nicht selten im dreistelligen Bereich. Zahlt der Verbraucher nicht, versuchen Inkassobüros oder Anwaltskanzleien die Verbraucher einzuschüchtern und zur Zahlung zu nötigen. Oftmals geht es um Produkte und Dienstleistungen, die im Internet üblicherweise kostenlos angeboten werden, so dass Verbraucher nicht mit Kosten rechnen: Routenplaner, Kochrezepte, Newsletter….

Das sollten Sie tun, um auf solche Fallen nicht hereinzufallen:

  • Seien Sie skeptisch, wenn Sie aufgefordert werden, Ihren Namen und Ihre Adresse anzugeben. Wenn Sie einen Newsletter bestellen oder einen Routenplaner nutzen wollen, benötigt der Anbieter Ihre Adressdaten nicht.
  • Suchen Sie in einem solchen Fall nach Erfahrungsberichten anderer Verbraucher im Internet.
  • Lesen Sie sich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Anbieters durch.
  • Fertigen Sie einen Screenshot von der Anmeldeseite an. Betätigen Sie hierfür die „Druck“-Taste auf Ihrer Tastatur und kopieren Sie die Daten aus dem Zwischenspeicher z.B. in eine Word-Datei. Eine typische Masche unseriöser Anbieter ist es, ihre Internetseiten im Nachhinein zu verändern und einen Kostenhinweis einzufügen. Mit einem Screenshot im Zeitpunkt der Anmeldung können Sie beweisen, dass der Kostenhinweis im Zeitpunkt Ihrer Anmeldung nicht vorhanden war.
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