Abo-Fallen erkennen und vermeiden

Vorsicht: Einige unseriöse Anbieter halten sich nicht an die Vorgaben für Abonnements.

Stand der Informationen : Februar 2019

Statt der eindeutigen Angabe, dass es sich um ein kostenpflichtiges Angebot handelt, enthält der Bestellbutton oftmals Beschriftungen wie „Anmelden“, „registrieren“ oder „weiter“. Der Verbraucher rechent nicht damit, dass es sich um ein kostenpflichtiges Abo handelt. Wenn er dann eine Rechnung des Anbieters erhält, nicht selten im dreistelligen Bereich, ist die Überrachung groß.

Inkassobüros oder Anwaltskanzleien versuchen die Verbraucher einzuschüchtern und zur Zahlung zu nötigen. Oftmals geht es um Produkte und Dienstleistungen, die im Internet üblicherweise kostenlos angeboten werden, so dass Verbraucher nicht mit Kosten rechnen: Routenplaner, Kochrezepte, Newsletter, ….

Das sollten Sie tun, um nicht in solche Fallen zu geraten:

  • Seien Sie skeptisch, wenn Sie aufgefordert werden, Ihren Namen und Ihre Adresse anzugeben. Wenn Sie einen Newsletter bestellen oder einen Routenplaner nutzen wollen, benötigt der Anbieter Ihre Adressdaten nicht.
  • Suchen Sie in einem solchen Fall nach Erfahrungsberichten anderer Verbraucher im Internet.
  • Lesen Sie sich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Anbieters durch.
  • Fertigen Sie einen Screenshot von der Anmeldeseite an. Eine typische Masche unseriöser Anbieter ist es, ihre Internetseiten im Nachhinein zu verändern und einen Kostenhinweis einzufügen. Mit einem Screenshot im Zeitpunkt der Anmeldung können Sie beweisen, dass der Kostenhinweis im Zeitpunkt Ihrer Anmeldung nicht vorhanden war.
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