Abschluss eines Abonnements

Wer im Internet surft, kommt an Angeboten für Online-Abonnements nicht vorbei: Online-Partnervermittlungen, Premium E-Mail-Postfächer, regelmäßige Softwareupdates, Newsletter, Lotterien sind nur einige der Angebote. Das sollten Sie vor dem Abschluss wissen:

Stand der Informationen : Februar 2019

1)      Kostenpflichtige Abonnements

Für Verbraucher ist in der Regel entscheidend, ob ein Abonnement mit Kosten verbunden ist. Damit Sie kostenlose von kostenpflichtigen Produkten unterscheiden können, gelten für kostenpflichtige Angebote strenge Regeln.

Wenn es sich um ein kostenpflichitiges Abonnement handelt, dann muss der Verbraucher darauf hingewiesen werden. Der Button mit dem das Abonnement abgeschlossen wird, entsprechend beschriftet sein. Folgende Formulierungen sind möglich:

  • „Kostenpflichtig bestellen“
  • „Jetzt Kaufen“

Weitere Informationen zur Buttonlösung.

2)      Kostenlose Probeabos & Co.

Im Rahmen von Werbeaktionen werden oftmals kostenlose Abonnements angeboten, beispielsweise bei Online-Partnerbörsen oder Premium-Mitgliedschaften in sozialen Netzwerken. Der Haken dabei ist, dass die kostenlosen Angebote in der Regel zeitlich befristet sind. Wenn man sie nicht rechtzeitig kündigt, wandeln sie sich nach Ablauf der Testphase oft in ein kostenpflichtiges Abonnement um. So kann ein einmonatiges kostenloses Abonnement schnell zu einem kostenpflichtigen Abo mit Laufzeit von einem Jahr oder länger werden.

Allerdings gilt auch bei kostenlosen Probeabonnements die Button-Lösung, wenn Sie sich danach in ein kostenpflichtiges Abonnement umwandeln. Der Button, über den die Anmeldung erfolgt, muss also auch hier einen eindeutigen Hinweis auf die folgenden Kosten enthalten.

Tipp:

  • Lesen Sie sich die Bedingungen des Angebots gut durch, bevor Sie bestellen.
  • Beachten Sie die Kündigungsfristen.

3)      Kostenlose Basis-Abonnements vs. kostenpflichtige Premium-Abonnements

Nicht selten werden Basis-Abonnements angeboten, die kostenlos sind. Die Möglichkeiten der Nutzer im Rahmen solcher kostenlosen Abos sind in der Regel jedoch stark eingeschränkt. Um das Serviceangebot vollumfänglich nutzen zu können, ist ein Upgrade zu einem kostenpflichtigen Premium-Abonnement erforderlich. Auch in dem Fall muss der entsprechende Button mit einem eindeutigen Kostenhinweis beschriftet sein.

4)      Preis des Abonnements

Anbieter sind verpflichtet, den Gesamtpreis des Abonnements anzugeben. Nicht selten wird darüber hinaus mit dem Preis pro Monat geworben. So soll der Preisvergleich vereinfacht werden, wenn Abonnements mit verschiedenen Laufzeiten angeboten werden. Die Angabe eines Monatspreises bedeutet aber nicht, dass der Preis in monatlichen Raten von Ihrem Konto abgebucht wird. In der Regel wird der Gesamtpreis sofort nach der Anmeldung abgebucht.

Achtung: Manche unseriösen Anbieter geben den Preis pro Monat an und erwecken den Eindruck, dass es sich um den Gesamtpreis handelt. Prüfen Sie also genau, auf welchen Zeitraum sich der Gesamtpreis bezieht.

5)      Abonnements über Apps

Vorsichtig sollte man bei sogenannten "In-App-Käufen" sein. Auch hinter diesen Angeboten in Apps oder sogar hinter Werbeeinblendungen können sich Abonnements verbergen.

Nähere Informationen dazu erhalten Sie unter der Rubrik "Kostenfalle In-App-Käufe".

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